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Kriminalität - Leisnig

Keine heiße Spur im Vermisstenfall von Leisnig

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Leisnig (dpa/sn) - Im Fall des seit zwei Wochen vermissten jungen Mannes aus Leisnig im Landkreis Mittelsachsen tappt die Polizei weiterhin im Dunkeln. Von den mehr als einem Dutzend Hinweisen aus dem gesamten Bundesgebiet habe keiner neue Ansätze ergeben, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Der 20-jährige Christian Morgenstern war in der Silvesternacht verschwunden und von der Familie am Neujahrstag als vermisst gemeldet worden.

Kleidungsstücke und Dokumente des Vermissten waren auf einer Fußgängerbrücke über den Fluss Freiberger Mulde gefunden worden. Die Polizei hatte anschließend mit einem Hubschrauber, einem Fährtenhund sowie Polizeitauchern nach dem 20-Jährigen gesucht. Zeugen seien vernommen und Gebäude in Leisnig durchsucht worden.

Der Fall war auch in der MDR-Sendung "Kripo live" ausgestrahlt worden. Bislang seien alle Maßnahmen ohne Erfolg geblieben. "Für uns verliert sich die Spur auf der Brücke", sagte der Polizeisprecher.

Derzeit sei wegen des hohen Flusspegels die Suche im Wasser unterbrochen. Man konzentriere auch auf die Kontrolle der Flussläufe und Wehre. Die Kriminalpolizei habe inzwischen die Ermittlungen übernommen.