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Kriminalität - Hildesheim

Verurteilung von Mann aus Lauenau wegen Mordes gefordert

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Hildesheim (dpa/lni) - Im erneuten Prozess gegen einen wegen Totschlags verurteilten Ofenbauer aus Lauenau (Kreis Schaumburg) hat die Staatsanwaltschaft eine Verurteilung wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen gefordert. Wie ein Sprecher des Landgerichts Hildesheim am Mittwoch sagte, sieht die Anklage es als erwiesen an, dass der Mann 2015 gemeinsam mit seiner Geliebten seine Ehefrau getötet hat. Als Zeugin hatte die Komplizin sich schon im ersten Prozess vor dem Landgericht Bückeburg in Widersprüche verwickelt. Weil die Verteidigung erfolgreich Rechtsmittel eingelegt hat, darf der 47-Jährige nicht zu einer höheren Strafe als im ersten Verfahren verurteilt werden. Daher beantragte die Hildesheimer Staatsanwaltschaft eine Freiheitsstrafe von elfeinhalb Jahren. Die Verteidigung forderte dagegen einen Freispruch aus Mangel an Beweisen. Das Urteil soll am 22. März verkündet werden.