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Kriminalität - Hamburg

Polizei durchsucht Wohnungen von G20-Tatverdächtigen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hamburg (dpa/lno) - Die Ermittlungsgruppe "Schwarzer Block" hat weitere Wohnungen mutmaßlicher G20-Randalierer in Hamburg, in Bremen und Pinneberg durchsucht. Sie ermittelt gegen elf Männer im Alter zwischen 21 und 38 Jahren unter anderem wegen schweren Landfriedensbruchs, Angriffen auf Polizeibeamte, Körperverletzung und schweren Hausfriedensbruchs während des G20-Gipfels der Staats- und Regierungschefs 2017, wie die Polizei am Dienstag in Hamburg mitteilte. In den durchsuchten Objekten seien Beweismittel gefunden und sichergestellt worden. Zwei Tatverdächtige im Alter von 24 und 30 Jahren wurden den Angaben zufolge erkennungsdienstlich behandelt und anschließend wieder entlassen.

Im Mai waren bereits mehrere Wohnungen in Hamburg und Niedersachsen durchsucht worden, wobei sich der Einsatz nach Polizeiangaben gegen fünf Tatverdächtige im Alter zwischen 23 und 51 Jahren richtete.