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Kriminalität - Gießen

Plädoyers im Mordfall Johanna beginnen

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Gießen (dpa/lhe) - Der seit rund einem halben Jahr laufende Prozess gegen den mutmaßlichen Mörder der kleinen Johanna steuert auf sein Ende zu. Vor dem Landgericht Gießen werden heute die Plädoyers erwartet. Angeklagt ist ein 42-Jähriger, der im September 1999 die damals Achtjährige aus Ranstadt (Wetteraukreis) in sein Auto gezerrt, missbraucht und ermordet haben soll. Der Mann räumt die Entführung ein, stellt den Tod des Kindes aber als Versehen dar. Ermittlungen in einem anderen Missbrauchsfall hatten die Polizei auf die Spur des Friedrichsdorfers gebracht, festgenommen wurde er im Oktober 2017.