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Kriminalität - Bremen

Tuning-Fans halten Anwohner und Behörden auf Trab

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover/Bremen (dpa/lni) - Die Polizei in Niedersachsen und Bremen hat Raser und Poser im Visier, die seit Frühlingsbeginn wieder verstärkt unterwegs sind. Quer durchs Land sind die Tuning-Fans oftmals unterwegs. Dabei gefährden sie oft mit verbotenen Rennen Menschenleben oder nerven Anwohner in den Städten mit ihren Protzrunden. Ein niedersachsenweites Konzept gegen das Phänomen gibt es nicht, die örtlichen Polizeibehörden aber haben ihre Hotspots im Blick. Meist ist es eine Gruppe jüngerer Beamter, die mit dem nötigen Fachwissen die Protzkarossen untersucht.

Die Bremer Polizei hat seit 2017 ein Konzept gegen Raser und Poser - eine Handlungsanleitung für Beamte, die sich mit Posern, getunten Fahrzeugen und verbotenen Autorennen beschäftigen. Seit 2017 gebe es den Straftatbestand "Verbotene Kraftfahrzeugrennen", so Polizeisprecher Nils Matthiesen. "Eine Straftat, die nach Paragraf 315d Strafgesetzbuch mit Freiheitsstrafen zwischen zwei und zehn Jahren bestraft werden kann."