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Kirche - Fulda

Große Nachfrage nach Wanderung mit neuem Bischof

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Fulda (dpa/lhe) - Der künftige Fuldaer Bischof Michael Gerber macht sich vor seiner Amtseinführung am Sonntag auf eine nicht gerade kurze Pilgerwanderung - und Hunderte wollen ihn begleiten. Aufgrund der hohen Zahl der angemeldeten Pilger hat das Bistum nach Angaben vom Dienstag einen Shuttleservice zu einem Etappenort organisiert, um ein Verkehrschaos zu vermeiden. Das Bistum erklärte, es werde dringend darum gebeten, eine eigene Anreise zur Wallfahrtskirche Kleinheiligkreuz in Großenlüder (Landkreis Fulda) zu vermeiden. Vor Ort sei nur eine sehr begrenzte Anzahl von Parkplätzen verfügbar.

Bislang haben sich laut Bistum mehr als 400 Mitstreiter angekündigt, die am Samstag ab 11.00 Uhr mit Gerber zum Dom nach Fulda laufen wollen. Nicht ganz so ausdauernde Pilger können sich auch für ein wesentlich kürzeres Stück in Fulda-Haimbach anschließen (15.30 Uhr, Pfarrkirche St. Markus). Die Ankunft am Dom ist für 17.00 Uhr vorgesehen. Um 18.00 Uhr gibt es ein einfaches Pilgeressen.

Seine zweitägige Pilgerwanderung startet der sportlich begeisterte Bischof schon am Freitag. Startpunkt ist der Hoherodskopf, der zweithöchste Berg im Vogelsbergkreis. Der Weg führt auf Abschnitten der Bonifatius Route über 47 Kilometer bis nach Fulda. Für Gerber kein Problem, er ist ein Sportsmann, der sich mit Schwimmen und Skilanglauf im Winter fit hält. Gerber hat das Pilgern bereits vor Jahrzehnten für sich entdeckt und sucht dabei auch das Gespräch mit jungen Menschen, wie er sagte.