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Brände - Meppen

Noch keine Entscheidung über Waffentest-Wiederaufnahme

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Meppen/Koblenz (dpa/lni) - Nach dem wochenlangen Brand auf einem Waffentestplatz im Emsland vergangenen Herbst gibt es noch keine Entscheidung über eine Wiederaufnahme der Schießversuche. Das teilte das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr am Freitag in Koblenz auf dpa-Anfrage mit. Dass der Erprobungsbetrieb in mehreren Stufen grundsätzlich wieder starten soll, hatte die Bundeswehr bereits im Dezember Vertretern der betroffenen Kommunen mitgeteilt.

Der Laborbetrieb ohne Schießversuche sei bereits im November wieder angefahren worden. "Der notwendige Grundschutz der Feuerwehr dafür ist natürlich gegeben", hieß es. Schießversuche sollten nur stattfinden, wenn dazu die brandschutztechnischen Voraussetzungen geschaffen worden seien. Ursache und Schäden des Brandes würden noch aufgearbeitet. Dennoch werde die Aufarbeitung noch Zeit in Anspruch nehmen, da noch nicht alle Kosten von Dritten und für Maßnahmen im Umweltbereich vorliegen. Das Parlament und die Öffentlichkeit sollen über die Untersuchungsergebnisse informiert werden.

Anfang September war auf dem Testgelände im Emsland nach einem Raketentest ein mehrere Wochen anhaltender Moorbrand ausgebrochen, den die Bundeswehr erst dank der Hilfe des Technischen Hilfswerks und von Feuerwehren aus Niedersachsen unter Kontrolle bringen konnte. Wegen der großen Trockenheit und einer Panne mit einem Löschfahrzeug hatte es sich erheblich ausgeweitet, am Ende wurde der Katastrophenfall ausgerufen.

Der Landkreis Emsland hatte im Dezember im Kreistag berichtet, dass allein bei ihm Rechnungen von knapp 760 000 Euro für die Unterstützung bei der Brandbekämpfung aufgelaufen waren.