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Tiere - Rostock

Kleiner Gorilla im Rostocker Zoo tot geboren

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Rostock (dpa/mv) - Im Rostocker Zoo ist in der Nacht zu Montag ein Gorillajunges tot zur Welt gekommen. Der kleine Affe sei zu früh und nicht lebensfähig geboren worden, teilte der Zoo mit. Muttertier Yene trage ihr lebloses Junge umher und umsorge es, was ein normales Trauerverhalten bei Menschenaffen sei, sagte Zoodirektor Udo Nagel. "Gerade bei den Erstgeburten ist es darüber hinaus nicht selten, dass diese mit einer Fehl- oder Totgeburt enden", sagte er. Damit sich Yene in Ruhe verabschieden könne, bleibe das Jungtier so lange bei ihr, bis sie es von selbst ablege.

Der Rostocker Zoo wartet damit weiter auf den ersten eigenen Gorilla-Nachwuchs. Die Hoffnungen ruhen vor allem auf dem mit acht Jahren noch jungen Männchen Kwame - er ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Vater des tot geborenen Tieres gewesen, sagte ein Zoosprecher. Er lebt dem Zoo zufolge zusammen mit einem 45-jährigen Silberrücken und drei Weibchen zwischen 11 und 18 Jahren in einem Gehege.