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Tiere - Kiel

Abschussgenehmigung für Problemwolf wird verlängert

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Kiel (dpa/lno) - Schleswig-Holstein wird die am Donnerstag auslaufende Abschussgenehmigung für den Problemwolf aus dem Kreis Pinneberg verlängern. Das kündigte Umweltminister Jan Philipp Albrecht am Mittwoch an. Die Abschussgenehmigung war Ende Januar erteilt worden.

"Sollte es bis Donnerstagabend nicht gelingen, den Problemwolf zu entnehmen, werden wir in die nächste Phase dieses Vorgangs eintreten und die Bemühungen zum Abschuss weiter verstärken", sagte Albrecht. Sollte es auch in den kommenden vier Wochen nicht zum Abschuss kommen, will das Ministerium weitere Optionen prüfen. So könnten mehr Jäger einbezogen und das Bejagungsgebiet erweitert werden.

Bisher hatten die beauftragten Jäger mit Fotofallen und anderen Geräten die Spur des Wolfes in dem betroffenen Gebiet verfolgt. Eine Möglichkeit des Abschusses ergab sich daraus noch nicht, wie es hieß. "Die Chance, ein bestimmtes, scheues und intelligentes Tier zu erlegen, wird durch die Aktivität von unterschiedlichsten Personen an den Sichtungsorten des Wolfs nicht unbedingt gesteigert", sagte Albrecht. "Wir haben von Anfang an gesagt, dass eine Entnahme einige Zeit in Anspruch nehmen kann." Auch für geübte Jäger sei eine Wolfsjagd alles andere als alltäglich.