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Soziales - Schwerin

Sternsinger bei Ministerpräsidentin Schwesig und Minister

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Schwerin (dpa/mv) - Sternsinger haben am Montag Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) einen Besuch in der Staatskanzlei in Schwerin abgestattet. Die Kinder aus der katholischen Kirchengemeinde Mariä Himmelfahrt in Neukloster (Landkreis Nordwestmecklenburg) brachten ihren Segen für das neue Jahr, sangen Lieder und baten um Spenden. Wie an anderen Gebäuden auch, erinnert die Inschrift "20+C+M+B+19" (Christus Mansionem Benedicat = Christus segne dieses Haus) an den traditionellen Besuch der als Heilige Drei Könige verkleideten Kinder.

"Ich finde es großartig, wenn sich Kinder aus Mecklenburg-Vorpommern für andere Kinder einsetzen", sagte Schwesig. Die Sternsinger sammelten alle Jahre wieder Spenden für bedürftige Kinder in anderen Ländern der Welt und sie brächten zum Jahresbeginn Musik und gute Laune in die Häuser. "Auch zu uns in die Staatskanzlei. Ich habe die jungen Sängerinnen und Sänger aus Neukloster sehr gern empfangen", sagte die Regierungschefin. Ebenfalls am Montag wollte eine Sternsingergruppe aus Schwerin Innenminister Lorenz Caffier (CDU) in dessen Ministerium besuchen. Am Mittwoch sind kleine Spendensammler unter anderem auch im Justizministerium zu Gast.

Das Dreikönigssingen entspringt der katholischen Kirche und gilt als größte Solidaritätsaktion von Kindern für Kinder weltweit. Die Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto "Wir gehören zusammen - in Peru und weltweit". Im vergangenen Jahr hatten die Mädchen und Jungen im Nordosten rund 152 000 Euro für Kinder in armen Ländern gesammelt. Bundesweit kamen fast 49 Millionen Euro zusammen. Seit Beginn der Aktion im Jahr 1959 haben die Sternsinger den Angaben zufolge insgesamt eine Milliarde Euro gesammelt.