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Sibler: "Froh, dass ich an kleinerer Uni studieren konnte"

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München (dpa/lby) - Für Bayerns Wissenschaftsminister Bernd Sibler (CSU) kam ein Studium in einer Großstadt als junger Mann nicht infrage. "Ich war froh, dass ich an einer kleineren Uni studieren konnte", sagte Sibler der Deutschen Presse-Agentur in München. Er sei zu Studienzeiten jeden Tag gependelt und hätte sich "egal wo kein studentisches Wohnen leisten können". Er vermisse aber nichts deswegen. "Ich war in der Regelstudienzeit fertig und habe nebenbei ein bisschen arbeiten können - bei mir zu Hause." Und er habe, "glaube ich, dann einen ganz vernünftigen Weg gemacht".

Gleichzeitig verstehe Sibler, dass es viele Studenten in große bayerische Städte wie München, Nürnberg, Würzburg oder Regensburg zieht. "Natürlich sind die genannten Städte wahnsinnig beliebt bei jungen Menschen, das ist doch vollkommen klar", sagte der 48-Jährige. Diese Städte seien in allen Aspekten attraktiv.

Sibler war in seiner Familie nach eigenen Worten der Erste, der auf das Gymnasium gegangen ist und der erste, der studiert hat. In Passau studierte er Deutsch und Geschichte auf Lehramt. "Es war für mich relativ früh klar, dass ich Lehrer werden wollte."