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Klaus Florian Vogt: Elphi "klingt nicht von allein"

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Hamburg (dpa/lno) - Der Opernsänger Klaus Florian Vogt ist beeindruckt von der "unglaublichen Atmosphäre" der Hamburger Elbphilharmonie, räumt jedoch auch eine Besonderheit im Hinblick auf die Akustik des Saals ein. "Man muss ihn zu bespielen wissen. Er klingt nicht von allein. Man muss etwas investieren. Aber dann klingt es toll", sagte der 48 Jahre alte Startenor dem "Hamburger Abendblatt" (Samstag). Die Laeiszhalle dagegen schwinge von allein. In der Elbphilharmonie kriege man nichts geschenkt. Dort wisse er aber, was er machen müsse, um bis zum letzten Platz vorzudringen: "Man darf nicht für sich singen. Ab einem bestimmten Punkt, wenn man bestimmte Frequenzen nutzt, bekommt man etwas zurück", so der Tenor.

Seine Engagements führen den Sänger an die großen Opernhäuser. Am Sonntag ist Vogt im kleinen Saal der Elbphilharmonie mit Schuberts Liedzyklus "Die schöne Müllerin" in einer neuen Bearbeitung mit Musikern des Philharmonischen Staatsorchesters Hamburg zu hören.