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Gesellschaft - Potsdam

Brandenburg begrüßt 801 Neubürger: Größte Gruppe sind Polen

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Potsdam (dpa/bb) - Mit einem Einbürgerungsfest im Potsdamer Hans Otto Theater hat das Land Brandenburg mehr als 800 Neubürger willkommen geheißen. Landtagspräsidentin Britta Stark und Innenminister Karl-Heinz Schröter (SPD) begrüßten am Sonntag viele der 801 neuen Brandenburger, die vergangenes Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft erhalten hatten. Im Jahr 2017 hatten 765 Neubürger den deutschen Pass erhalten.

Ein Grund für die Steigerung war die Diskussion um den Brexit, die immer mehr Briten zu dem Schritt bewegt: 75 Menschen aus dem Vereinigten Königreich nahmen im vergangenen Jahr die deutsche Staatsbürgerschaft an, gegenüber 70 im Jahr 2017. Größte Gruppe blieben mit erneut 123 Einbürgerungen die Polen, gefolgt von den Vietnamesen mit 80 Einbürgerungen. Mehr als die Hälfte der 2018 eingebürgten Personen stammt aus Europa und knapp 57 Prozent sind Frauen.

"Mit ihrer Arbeit, der Erziehung ihrer Kinder, ihrem ehrenamtlichen Engagement gestalten die neuen Mitbürgerinnen und Mitbürger schon heute unser Land mit", sagte Stark. Sie seien in ihrer neuen Heimat Brandenburg abgekommen. "Dieses Heimatgefühl, das nicht aus unserer Herkunft, sondern aus unseren gemeinsamen Werten entsteht, das verbindet uns, egal woher wir kommen."