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Gesellschaft - Berlin

Telefon-Seelsorge: Sorgen, Depression und Einsamkeit

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Potsdam/Berlin (dpa/bb) - Familiäre Sorgen, Konflikte mit dem Partner und die Folgen von Erkrankungen und psychischer Überlastung stehen bei den Hilfesuchenden bei der Telefonseelsorge an erster Stelle. Die anonyme telefonische Beratung hätten im vergangenen Jahr in Berlin und Brandenburg rund 56 500 Menschen in Anspruch genommen und damit etwas weniger als im Jahr 2017 (58 000 Hilfesuchende), teilte die Diakonie am Montag in ihrem Jahresbericht mit.

In 26 Prozent der Fälle ging es um Familien- und Partnerkonflikte, gefolgt von Fragen zu psychischen Erkrankungen (24 Prozent) und den Folgen von Einsamkeit oder schweren körperlichen Erkrankungen (je 18 Prozent). Die Telefonseelsorge ist an vier Standorten der Region in Berlin, Potsdam, Cottbus und Frankfurt (Oder) vertreten.