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Niedersächsische Jäger schießen Wildschwein-Rekord

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Hannover (dpa/lni) - Die niedersächsischen Jägerinnen und Jäger haben in der Jagdsaison 2017/2018 so viele Wildschweine geschossen wie noch nie. Insgesamt wurden 68 992 Tiere erlegt, das waren rund 22 Prozent mehr als in der Vorsaison. Hintergrund sei auch die anhaltend intensive Bejagung des Schwarzwildes aufgrund des Risikos der Afrikanischen Schweinepest, teilte die Landesjägerschaft am Montag in Hannover mit. Wegen des hervorragenden Nahrungsangebots vermehrten sich die Wildschweine mit immer größerem Tempo, sagte der Präsident der Landesjägerschaft, Helmut Dammann-Tamke. "Es wäre naiv zu sagen: "Wir werden das Ziel kurzfristig erreichen, die Bestände deutlich abzuschwächen."" So hätten sich Wildschweine bereits im Stadtgebiet von Wolfsburg und Braunschweig breitgemacht. Dort müsse man über neue Methoden der Bejagung etwa mit Fallen nachdenken.

Beim Waschbär stieg die offizielle Jagdstrecke 2017/2018 sogar um 32 Prozent auf knapp 16 000 Tiere. Anlass für den Einblick in den noch unveröffentlichten Jagdbericht war die am 6. Dezember beginnende viertägige Messe "Pferd & Jagd" in Hannover. Nach Veranstalterangaben ist sie Europas größte Messe mit den Schwerpunkten Reiten, Jagen und Angeln.