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Die eigenen Hände bei Pflege nicht vernachlässigen

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/tmn) - Wer Angehörige pflegt, muss auch auf die eigene Gesundheit achten - die der Haut zum Beispiel. Besonders belastet sind die Hände: durch Feuchtigkeit etwa, durch Reinigungs- und Putzmittel, durch Salben und Cremes oder durch das ständige Tragen von Schutzhandschuhen.

Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) hin. Im schlimmsten Fall können sich durch die Dauerbelastung Allergien entwickeln oder Ekzeme bilden.

Erste Alarmzeichen für pflegebedingte Hautprobleme sind trockene oder juckende Stellen. Spätestens dann sollten pflegende Angehörige gegensteuern und ihre Hände konsequent schonen. Die DGUV rät zum Beispiel, nur Waschlotionen und Cremes ohne Konservierungs- und Duftstoffe zu verwenden.

Auch Haushaltsreiniger sollten möglichst schonend sein. Desinfektionsmittel auf rein alkoholischer Basis und mit rückfettenden Zusätzen verträgt die Haut den Angaben nach noch am besten. Und bei Einmalhandschuhen sind Vinyl oder Nitrilkautschuk das Material der Wahl.

Dazu gibt es ein paar Verhaltensregeln, die den Händen helfen: Bei der schnellen Reinigung zwischendurch ist eine Desinfektion zum Beispiel schonender als umfangreiches Waschen mit Seife - zumindest, solange die Hände noch nicht sichtbar verschmutzt sind. Bei der Pflege sollten Angehörige zudem keinen Schmuck tragen. Das ist nicht nur besser für die Haut, sondern auch hygienischer.