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Armut - Schwerin

Armutsgefahr im Nordosten unverändert

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Schwerin (dpa/mv) - Mecklenburg-Vorpommern kommt bei der Bekämpfung der Armut nicht voran. Im Jahr 2017 galten 13,5 Prozent der Einwohner als armutsgefährdet, wie das Statistische Amt Mecklenburg-Vorpommern am Dienstag mitteilte. Seit Jahren liegt der Wert über 13 Prozent, nur im Jahr 2014 sank er auf 12 Prozent - um danach wieder anzusteigen. Als armutsgefährdet gilt, wer mit weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens im Land auskommen muss.

Im Vergleich zum bundesweit mittleren Einkommen galten 2017 sogar 19,4 Prozent der Menschen im Nordosten als von Armut bedroht. Nur in Bremen und Sachsen-Anhalt war dieser Wert höher. Darin spiegelt sich das geringe Lohnniveau in Mecklenburg-Vorpommern im Vergleich zu anderen Bundesländern wider. Bundesweit betrug 2017 die Armutsgefährdungsquote 15,8 Prozent.