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Musik - Osnabrück

Musik aus dem Orient beim Morgenland-Festival in Osnabrück

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Osnabrück (dpa/Ini) - Jazz, Rock, Klassik und Avantgarde - das Morgenland-Festival in Osnabrück will bei seiner 15. Auflage in diesem Juni wieder einen lebendigen Eindruck von zeitgenössischer orientalischer Musik geben. Musiker aus dem Iran, aus Syrien, Aserbaidschan und anderen Ländern der Region spielen 14 Konzerte, bei denen sich zum Teil Musiker aus dem Abend- und dem Morgenland begegnen, sagte Festivalleiter Michael Dreyer am Freitag bei der Vorstellung des Programmes. Ziel des Festivals sei es, die westliche Kultur mit der östlichen zu verbinden.

Der israelisch-palästinensische Pianist Saleem Ashkar erklärte, beim Morgenland-Festival gehe es nicht um orientalische Klischees, sondern um die Liebe zur Musik und der Kultur: "Für einen Künstler ist das eine große Befriedigung."

Eröffnet wird das Morgenland-Festival am 14. Juni mit einem Konzert des Taksim Trios aus der Türkei sowie des aserbaidaschnischen Sängers Alim Qasimov und des französischen Tuba-Spieler Michel Godard in der Marienkirche in Osnabrück.

Am 22. Juni spielt der syrische Klarinettist Kinan Azmeh und die NDR Bigband in einer Werkshalle des Osnabrücker VW-Werks. Am letzten Festivaltag geben die Osnabrücker Symphoniker und die Morgenland Allstar Band ein gemeinsames Konzert auf dem Domvorplatz in der Osnabrücker Innenstadt.