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Museen - Remagen

Museum präsentiert Katalog zu Hans Arps Papierarbeiten

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Remagen (dpa/lrs) - Der deutsch-französische Maler und Dichter Hans Arp hat sich immer wieder auch mit Papier beschäftigt - nun hat das nach ihm benannte Museum in Remagen einen umfangreichen Bestandskatalog zu seinen Papierarbeiten vorgelegt. Das gut 300-seitige Buch zeigt rund 250 Werke aus allen Schaffensphasen der Künstlers (1886 bis 1966), wie das Arp Museum mitteilte.

Begonnen hatte der Maler zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit zunächst noch klassisch inspirierten Aktzeichnungen. In den folgenden Jahrzehnten habe seine Begeisterung für Papier keine Grenzen mehr gekannt, erklärte das Museum am Rhein. "Unerschöpflich, beinahe wie besessen schneidet und klebt er, zerreißt, zerknittert oder übermalt und entwickelt auf diese Weise mit dem an sich so schlichten Werkstoff Papier überraschend neue künstlerische Möglichkeiten."

Noch bis zum 28. April zeigt das Arp Museum auch die Sonderausstellung "Ich zerschnitt Berge von Papier in einer großen Euphorie" mit Papierarbeiten des deutsch-französischen Künstlers aus rund sechs Jahrzehnten.