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Literatur - Buxtehude

Jugendliteratur: Sieben Titel für Buxtehuder Bullen benannt

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Buxtehude (dpa/lni) - Die 22-köpfige Jury für den diesjährigen Jugendliteraturpreis Buxtehuder Bulle hat sieben Titel auf die Shortlist gesetzt. Nominiert wurden am Freitag folgende Bücher: Heather Fawcett - "Fuchs und Feuer: Die dunkelsten Sterne des Himmels", Anne Freytag - "Nicht weg und nicht da", Amy Gile - "Jetzt ist alles, was wir haben", Ursula Poznanski - "Thalamus", Morton Rhues "American Hero", Rainer Wekwerth/Thariot - "Pheromon: Sie riechen dich" und Jeff Zentner - "Zusammen sind wir Helden".

Die Organisatorin des Preises und Leiterin der Buxtehuder Stadtbibliothek, Ulrike Mensching, verwies bei der Bekanntgabe auf die Internationalität der Runde, der Autorinnen und Autoren aus den USA, Deutschland, Österreich und Kanada angehören. "Es wirkt – wie oft beim Buxtehuder Bullen – ein wenig wie ein bunter Strauß an gesellschaftlichen Problemen. Scheinbar bewegen Jugendliche wie Erwachsene derzeit vor allem Titel, die sich mit den persönlichen Herausforderungen des Erwachsenwerdens beschäftigen", sagte Mensching.

Die Jury befasste sich den Angaben zufolge in den vergangenen Monaten mit den rund 90 deutschsprachigen Neuerscheinungen des Jahres 2018. Die Runde der Sieben wird nun noch einmal genauer unter die Lupe genommen. Die öffentliche Entscheidung ist am Dienstag, 3. September, um 19.00 Uhr, im Stieglitzhaus in Buxtehude.

Der Buxtehuder Bulle gilt nach Veranstalterangaben als einer der renommiertesten und traditionsreichsten deutschen Literaturpreise. Er wurde 1971 vom Buxtehuder Buchhändler Winfried Ziemann initiiert. Der Preis ist mit 5000 Euro dotiert.