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Kunst - Unna

Berliner Lichtkünstlerin Hen gewinnt Wettbewerb in Unna

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Unna (dpa/lnw) - Für ihre Installation "Light High" erhält die Berliner Lichtkünstlerin Jaqueline Hen eine mit 10 000 Euro dotierte Auszeichnung. In dem zum dritten Mal in Unna ausgetragenen Wettbewerb "International Light Art Award" (ILAA) setzte sich die 1989 geborene Künstlerin in der Finalrunde gegen den japanischen Architekten Yasuhiro Chida und das Berliner Künstlerduo Dachroth + Jeschonnek durch. Träger des Wettbewerbs sind das Zentrum für Internationale Lichtkunst und die Innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft. Eingereicht worden waren mehr als 350 Lichtkunst-Konzepte aus 61 Ländern, wie das Zentrum am Freitagabend in Unna mitteilte.

Bei "Light High" handelt es sich um einen bühnenartigen Raum mit gitterförmig angebrachten Lichtelemente an den Wänden. Der Boden ist mit Wasser bedeckt. In der Mitte verläuft ein Steg, der von Besuchern auch betreten werden kann. Das Werk wird von diesem Samstag (8. Juni) an bis zum 10. November zusammen mit den Arbeiten der beiden anderen Finalisten in Unna gezeigt. Jaqueline Hen studierte in Berlin und im kalifornischen Pasadena. Seit 2017 unterrichtet sie Design als akademisch-künstlerische Assistentin an der Kunsthochschule für Medien (KHM) in Köln.

Der von einer Jury bestimmte Preis soll das Genre der Lichtkunst fördern. Er wird alle zwei Jahre verliehen. Das 2001 gegründete Zentrum für Lichtkunst ist nach eigenen Angaben das weltweit einzige Museum, das auf die Präsentation von Lichtkunst spezialisiert ist.