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Matthias Brandt erhält Ehrenpreis des Ministerpräsidenten

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Frankfurt/Main (dpa) - Der Schauspieler Matthias Brandt erhält bei der Verleihung des 29. Hessischen Film- und Kinopreises den Ehrenpreis des Ministerpräsidenten. "Matthias Brandt gehört zu den herausragenden deutschen Schauspielern unserer Zeit", teilte Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) am Freitag mit. Stationen am Wiesbadener Staatstheater und Frankfurter Schauspiel hätten den gebürtigen Berliner auch ein wenig zu einem Hessen gemacht. Brandt spielt im Münchener "Polizeiruf 110" den Hauptkommissar Hanns von Meuffels.

Der Newcomer-Preis geht an die Produzentin und Filmemacherin Isabel Gathof. Kunst- und Kulturminister Boris Rhein (CDU) bezeichnete Gathof als "Regietalent". Mit ihrem Kinodebüt "Moritz Daniel Oppenheim" verbinde sie Hessen und die Welt, die Kunst und das Judentum, sagte Rhein. So befördere sie den interreligiösen und interkulturellen Austausch. "Das ist vor dem Hintergrund der heute herrschenden Konflikte besonders wichtig", sagte Rhein. Der Newcomer-Preis wurde erstmals im vergangenen Jahr verliehen und ist mit 7500 Euro dotiert.

Die Preise werden am 12. Oktober in Frankfurt verliehen. Insgesamt ist der Hessische Film- und Kinopreis mit rund 247 500 Euro dotiert, rund 50 000 Euro mehr als im Jahr zuvor. Die Produzentin Lisa Blumenberg ("Bad Banks") erhält einen Sonderpreis. Als beste Schauspielerinnen sind Paula Beer, Britta Hammelstein und Lena Urzendowsky nominiert. Bei den Männern sind es Matthias Brandt, Thomas Schmauser und Golo Euler.