bedeckt München 22°

Ausstellungen - Hannover

Delia Jürgens kombiniert Analoges und Digitales

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Hannover (dpa/lni) - In ihren Arbeiten beschäftigt sich Delia Jürgens mit den Widersprüchen der analogen und digitalen Lebenswelt: Die 1986 geborene Künstlerin ist die diesjährige Preisträgerin des mit 12 500 Euro dotierten Sprengel-Preises für Bildende Kunst der Niedersächsischen Sparkassenstiftung. Mit der Auszeichnung ist eine Ausstellung mit dem Titel "The Future Is But A Second Away" verbunden. Von diesem Samstag an können die Besucher des Sprengel Museums Hannover Delia Jürgens von vielfältigen Materialien geprägte Arbeiten erleben.

Sie habe für die Einblickshalle eine Installation mit Spiegeln und Glas entworfen, die auf die Lichtsituation des Ortes reagiert, teilte das Museum am Freitag mit. In einem anderen Raum kombiniere Jürgens Styropor, Isolierfolien und Fliesen aus dem Baumarkt mit bedruckten Schlafsäcken. Zudem habe sie Bilder von Gesteinsschichten oder Geröll- und Wasserflächen digital aufbereitet. Die Schau mit den an Landschaften erinnernden Arbeiten ist bis zum 17. Februar zu sehen.

Der Sprengel-Preis für Bildende Kunst wird alle zwei Jahre an herausragende Künstler aus Niedersachsen vergeben. Jürgens studierte unter anderem Szenografie in Hannover sowie Bildende Kunst an der HBK Braunschweig in der Klasse von Frances Scholz. Sie lebt und arbeitet in Hannover, Berlin und Los Angeles.