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Warnstreik am Klinikum Suhl: OP-Säle teils lahmgelegt

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Suhl (dpa/th) - Etwa 185 Beschäftigte des SRH-Klinikums in Suhl sind am Montag nach Gewerkschaftsangaben in einen ganztägigen Warnstreik getreten. Demnach zogen sie am Morgen in einem Demonstrationszug durch die Stadt. Hintergrund ist eine Tarifauseinandersetzung im SRH-Klinikkonzern mit Sitz in Heidelberg, wie eine Sprecherin der Gewerkschaft Verdi sagte. Die Gewerkschaft, die zu dem Warnstreik aufgerufen hatte, fordert für das Pflege- und Verwaltungspersonal mehr Geld und die Verkürzung der Wochenarbeitszeit von 40 auf 38,5 Stunden.

Wegen des Warnstreiks seien nur sechs von zehn Operationssälen in Betrieb, sagte ein Kliniksprecher. Nicht dringliche Operationen seien vorsorglich abgesagt worden. Zur SRH Kliniken GmbH gehören 13 Krankenhäuser in Baden-Württemberg und Thüringen. In Suhl beschäftigt die Gruppe 1300 Mitarbeiter, 1000 davon sind nichtärztliches Personal.