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Warnstreik im Nahverkehr trifft Abitur-Prüfungen

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Dresden (dpa/sn) - Der für Mittwoch geplante Warnstreik im Nahverkehr trifft die Abiturprüfungen in Sachsen. Das Kultusministerium wies deshalb am Dienstag die Schulen an, verspätet eintreffende Schüler trotzdem zu den Prüfungen zuzulassen. Diese hätten die Gründe für ein zu spätes Erscheinen nicht zu verantworten, heißt es in einem Brief, der an die Schulen verschickt wurde. Am Mittwoch stehen schriftliche Abiprüfungen in Fremdsprachen an.

Die Gewerkschaft hat für den Mittwochmorgen von Schichtbeginn an in großen Teilen Sachsens zum Warnstreik aufgerufen, unter anderem im Erzgebirge, in der Oberlausitz und in der Region Dresden. Davon könnte auch der Schülerverkehr betroffen sein.

Die schriftlichen Abiturprüfungen sollen pünktlich beginnen. Schüler, die bis ungefähr 9.30 Uhr eintreffen, müsse die Teilnahme an der schriftlichen Prüfung ermöglicht werden, heißt es in dem Schreiben des Ministeriums. Es müsse ihnen dafür die volle Arbeitszeit zur Verfügung stehen. Zeichne sich ab, dass sehr viele Schüler zu spät kommen, könne die Schulleitung den Prüfungsbeginn auch komplett nach hinten schieben.