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3800 Lehrer aus dem Raum Zwickau und Chemnitz im Warnstreik

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Chemnitz (dpa/sn) - Rund 3800 Lehrerinnen und Lehrer aus dem Raum Zwickau und Chemnitz sind am Mittwoch nach Gewerkschaftsangaben in den Warnstreik getreten. "Bei einer zentralen Protestkundgebung an der Johanniskirche in Chemnitz machten sie gemeinsam mit weiteren Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder ihrer Empörung Luft", teilte der Sächsische Lehrerverband (SLV) mit. Hintergrund sind bislang ergebnislose Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst.

Die Gewerkschaften verlangen unter anderem sechs Prozent mehr Geld, mindestens aber 200 Euro zusätzlich pro Monat.

"Die Weigerung der Arbeitgeber, die Lebens- und Arbeitsbedingungen von rund drei Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst der Länder aktiv mitzugestalten, wirft ein schlechtes Licht auf ihr Verhältnis zu den Beschäftigten, betonte Hermann-Josef Siebigteroth, Vize-Chef der Bundestarifkommission des Deutschen Beamtenbundes. Auch in den Ländern führe kein Weg an Erhöhungen der Einkommen vorbei: "Das ist nicht zuletzt eine Frage der Wertschätzung unserer Arbeit."