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Arbeitsmarkt - Erfurt

IHK: "Fachkräftemangel ist Geschäftsrisiko Nummer Eins"

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Erfurt (dpa/th) - Flexible Arbeitszeiten, Weiterbildungsangebote und Unterstützung bei der Pflege von Angehörigen: Auch Thüringer Unternehmen setzen im Wettbewerb um Fachkräfte laut einer Studie zunehmend auf Zusatzleistungen fernab von Geld.

Die Suche nach qualifizierten Mitarbeitern sei inzwischen für rund 70 Prozent der befragten Unternehmen in Nord- und Mittelthüringen das Geschäftsrisiko Nummer Eins, sagte Cornelia Haase-Lerch, stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK) Erfurt am Montag. Sie stellte in Erfurt eine Studie der IHK und des Instituts der Wirtschaft Thüringens vor.

Demnach versuchten die meisten der befragten Unternehmen, insgesamt attraktiver für Mitarbeiter zu werden. Knapp 80 Prozent von ihnen gaben etwa an, sie versuchten, Mitarbeitern individuelle Arbeitszeiten zu ermöglichen. An der Studie nahmen etwa 160 Firmen unterschiedlicher Größen und Branchen aus Nord- und Mittelthüringen teil.