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Arbeitsmarkt - Düsseldorf

Ausländische Investitionen schaffen über 10 000 Jobs in NRW

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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die ausländischen Direktinvestitionen in Nordrhein-Westfalen nehmen weiter zu. Insgesamt registrierte die landeseigene Wirtschaftsförderungsgesellschaft NRW.Invest im vergangenen Jahr 426 Neuansiedlungen und Erweiterungsprojekte, wie die Landesregierung am Donnerstag mitteilte. Erstmals würden durch ausländische Investitionen dabei mehr als 10 000 neue Arbeitsplätze erwartet.

Rund 42 Prozent aller Investitionsprojekte entfielen allein auf die Region Düsseldorf. Auf das Ruhrgebiet entfielen 21 Prozent der Projekte und auf die Region Köln/Bonn 15 Prozent. Die meisten Investitionen kamen aus dem chinesischen Raum, aus den USA, der Türkei und Japan.

Besonders viele neue Arbeitsplätze - nämlich rund 2450 - erwartet die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von den Projekten amerikanischer Firmen. Allein der US-Onlinehändler Amazon schaffe mit der Investition von zwei weiteren Logistikzentren in Mönchengladbach und Duisburg 1100 neue Arbeitsplätze. Investitionsprojekte aus dem Brexit-geplagten Großbritannien sollen über 1100 weitere Jobs bringen. Der französische Paketdienstleister DPD baut in Hamm außerdem eines seiner größten Paketsortierzentren in Deutschland mit 450 Arbeitsplätzen.