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Schulen - Berlin

Whatsapp an Schulen: Datenschutzbedenken in Berlin

Direkt aus dem dpa-Newskanal

Berlin (dpa/bb) - Schnell eine Nachricht über Whatsapp auf dem Handy verschicken - der Einsatz des Messengerdienstes zwischen Lehrern und Schülern wird in Berlin kritisch gesehen. Bei der Berliner Datenschutzbeauftragten Maja Smoltczyk gibt es datenschutzrechtliche Bedenken, wie es aus ihrem Haus auf Anfrage hieß. Die Senatsverwaltung für Bildung äußerte sich ähnlich: Die Datenschutzgrundverordnung widerspreche einer Nutzung. Schulen handelten in Eigenverantwortung.

Wie eine Umfrage der Deutschen Presse-Agentur ergab, haben mehrere Bundesländer den Lehrkräften untersagt, dienstliche Nachrichten über den Messengerdienst Whatsapp auszutauschen, etwa Baden-Württemberg. Es gibt aber keine einheitliche Linie der Länder. Der Messengerdienst, der zum Facebook-Konzern gehört, steht vor allem wegen der Übertragung der Adressbuchdaten aus dem Smartphone auf Servern in den USA in der Kritik.