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Bildung - Schwerin

Bündnis für gute Schule präsentiert Vorschläge

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Schwerin (dpa/mv) - Schüler, Eltern und Lehrer haben sich zu einem Bündnis für gute Schule in Mecklenburg-Vorpommern zusammengeschlossen. Heute wollen Spitzenvertreter der beteiligten Verbände in Schwerin ihre Forderungen für die künftige Gestaltung des Schulalltags im Nordosten vorstellen. Neben mehreren Lehrerverbänden und der Gewerkschaft GEW haben sich auch der Landesschülerrat und der Landeselternrat dem Bündnis angeschlossen. Anlass für das gemeinsame Vorgehen dürfte die aktuelle Diskussion um das neue Landesschulgesetz sein.

Der im Januar von Bildungsministerin Birgit Hesse (SPD) in den Landtag eingebrachte Gesetzentwurf war bereits in der Anhörung im Bildungsausschuss heftig kritisiert worden. Laut Hesse soll mit dem neuen Gesetz vor allem die individuelle Förderung von Schülern verbessert und so die Inklusion an den Schulen vorangetrieben werden. Kritiker bemängelten, dass weder die personelle noch die finanziellen und technische Ausstattung der Schulen im Land ausreichen, um einen differenzierten Unterricht zu gewährleisten, der den Erfordernissen der Inklusion gerecht wird. Inklusion in Schulen bedeutet nach den Maßgaben der UN-Menschenrechtskonvention die gemeinsame Unterrichtung von Kindern mit und ohne Behinderung.