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Bildung - Hannover

Ministerium: Fast 2900 Eltern nutzen flexible Einschulung

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Hannover (dpa/lni) - Knapp 2900 Eltern haben in Niedersachsen von der neuen Möglichkeit Gebrauch gemacht, die Einschulung ihres Kindes ein Jahr aufzuschieben. Dies geht aus den Rückmeldungen von 1244 Grundschulen hervor. "Die aktuellen Zahlen belegen, dass die Flexibilisierung der Einschulung für viele Eltern eine gute Möglichkeit bietet, um nach eigenem Ermessen eine für das jeweilige Kind passende Entscheidung zu treffen", sagte Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Mittwoch in Hannover. Konkret wurde die Einschulung von 2871 Mädchen und Jungen auf Wunsch aufgeschoben, das Ministerium hatte mit etwa 2800 Kindern gerechnet.

Bei Mädchen und Jungen, die zwischen dem 1. Juli und dem 30. September ihren 6. Geburtstag feiern, dürfen seit diesem Schuljahr die Erziehungsberechtigten entscheiden, ob das Kind noch ein Jahr länger im Kindergarten bleiben soll. Zuvor wurden alle Kinder, die bis zum 1. Oktober sechs Jahre alt wurden, eingeschult. Laut Tonne nutzen die Eltern die Flexibilisierung sehr verantwortungsvoll im Sinne ihrer Kinder. Im Gebiet der Regionalabteilung Osnabrück der Landesschulbehörde wurden 913 Kinder zurückgestellt, in Hannover 742, in Lüneburg 723 und in Braunschweig 492.