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Zwei Tatverdächtige gestellt:Rassistische Beleidigung an einer Baustelle

Weil er ihnen das Urinieren an einer Baustelle verbot, haben zwei Männer am späten Montagnachmittag einen 27-Jährigen wüst beschimpft, ihn mit einem Messer bedroht und angekündigt, ihn umzubringen. Der Vorfall ereignete sich gegen 17 Uhr an einer Baustellenzufahrt in Freimann. Dort hatte ein 27 Jahre alter dunkelhäutiger Mann aus dem Landkreis Dachau die Aufsicht. Plötzlich hielt ein BMW. Einer der Insassen, ein 55-Jähriger aus dem Landkreis München, stieg aus, augenscheinlich um sich zu erleichtern. Als der Aufseher ihm das verwehrte, pöbelte der Mann ihn rassistisch an und zückte ein Brotzeitmesser. Er werde ihn umbringen, drohte er dem jungen Mann. Gleichzeitig stieg der Beifahrer aus dem BMW. Der 57 Jahre alte Hausmeister aus München machte eine Geste des Kopfabschneidens in Richtung des Opfers. Nachdem es dem 27-Jährigen gelungen war, einen Notruf abzusetzen, konnten Polizisten die beiden Tatverdächtigen noch in der Nähe stellen. Der Staatsschutz ermittelt nun gegen die beiden wegen Bedrohung.

© SZ vom 19.02.2021 / bm
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