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Zukunft der Arbeit:"Wir arbeiten alle immer mehr. Ohne Ausnahme"

Arbeitssoziologin Sabine Pfeiffer ist seit diesem Jahr Professorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg.

(Foto: Robert Haas)

Die Wirtschaft wird produktiver, aber der Einzelne schuftet stärker, ob in der Agentur, am Fließband oder in der Pflege. Die Münchner Soziologin Sabine Pfeiffer über die Arbeit von morgen.

Es gibt bei Partys und sonstigen Gelegenheiten, bei denen sich viele noch nicht bekannte Menschen treffen, eine Frage, die immer gestellt wird. Von manchen gleich zu Beginn, von anderen nach ein paar höflichen Minuten: "Was machst Du?" Die Frage nach der Arbeit. Auch außerhalb des Büros spricht man viel über das Büro, über Kollegen, Kantine, zu selten aber über Grundlegendes: Wie wollen wir arbeiten? Was ist uns Arbeit wert? Und wie wird sich künftig verändern, wie wir in München arbeiten? Um diese Fragen zu diskutieren, wartet Sabine Pfeiffer im Stadtcafé. Münchner Arbeitssoziologin, 51, und seit diesem Jahr Professorin an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sie sagt: Das Interesse an ihrer Arbeit sei viel größer als vor zehn Jahren.

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