Tanz:Das Lächeln der Maschinenwesen

Tanz: Zerbricht der Mensch an der Künstlichen Intelligenz? Das ist die zentrale Frage, die das Projekt "K.I.nd Of Human" der Choreografin Roberta Pisu und des Arcis Saxophon Quartett stellt.

Zerbricht der Mensch an der Künstlichen Intelligenz? Das ist die zentrale Frage, die das Projekt "K.I.nd Of Human" der Choreografin Roberta Pisu und des Arcis Saxophon Quartett stellt.

(Foto: Alfonso Fernandez)

Mit ihrem Projekt "K.I.nd of Human" hinterfragt die Choreografin Roberta Pisu den Einsatz künstlicher Intelligenz.

Mit FACT ("full-attention cross-modal Transformer") hat der Google-Konzern ein System erschaffen, das Musik in kurze Tanzchoreografien verwandelt, denn die globale Tiktok-Gemeinde lechzt nach immer neuem Bewegungsfutter für Avatare. Mit ihrem Projekt "K.I.nd of Human", Premiere ist am 13. September im Utopia, hinterfragt Roberta Pisu die Grenzen der Künstlichen Intelligenz. Und wo bleibt die Einzigartigkeit, die das Menschsein ausmacht? Wo hat ein grundloses Lächeln noch Platz? Pisu, Mitglied des Gärtnerplatz-Balletts, hatte als Assistentin von Ismael Ivo vielleicht den menschlichsten aller Lehrer. Ihre Choreografie entstand in enger künstlerischer Partnerschaft mit dem Arcis Saxophon Quartett, mit dem zusammen sie die Beziehung zwischen klassischer Musik und zeitgenössischem Tanz auf aufregende Weise auslotet.

"K.I.nd of Human", Di., 13., und Mi., 14. 9., Beginn jeweils 19.30 Uhr, Utopia München, Heßstr. 132, www.utopia-munich.com

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