Sucht unter Kindern und Jugendlichen„Ein Zahnstocher kann bis zur dreifachen Nikotinmenge einer Zigarette enthalten“

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Mittel zur Zahnhygiene, Süßigkeit oder Nikotinspender? Man sieht es den Zahnstochern von außen nicht an, ob und mit welchen Zusätzen sie versehen sind.
Mittel zur Zahnhygiene, Süßigkeit oder Nikotinspender? Man sieht es den Zahnstochern von außen nicht an, ob und mit welchen Zusätzen sie versehen sind. Pia Bayer/dpa

Aromatisierte Zahnstocher sind schon bei Grundschülern im Trend – an Münchner Schulen sind sie teils verboten. Was sind die Gefahren und wie sollten Eltern handeln? Eine Suchtexpertin klärt auf.

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An der städtischen Carl-von-Linde-Realschule in München gilt seit einigen Wochen ein striktes Zahnstocherverbot. Der Grund: Immer häufiger kursierten dort aromatisierte Zahnstocher, teils sogar mit Nikotin versetzt – ein Trend aus den sozialen Medien, der vorwiegend für Kinder und Jugendliche gefährlich ist. Warum die Zahnstocher problematisch sind und welche Risiken sie bergen, erklärt Andrea Rabenstein. Sie ist Fachärztin für Psychiatrie und Psychotherapie und arbeitet in der Suchtmedizin am LMU-Klinikum.

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