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Zahlungsverkehr:Verwaltung wird digitaler

Die Stadt will elektronische Zahlungen für Bürger und Unternehmen noch dieses Jahr deutlich erleichtern. Wer zum Beispiel seine Gewerbe-, Grund oder Hundesteuer per Lastschrift begleichen möchte, kann sich dafür von sofort an online unter der Adresse www.muenchen.de/sepa anmelden. Auch regelmäßig anfallende Gebühren können so entrichtet werden. Bisher konnte man das nötige Sepa-Mandat nur auf Papier erteilen. Von 1. April an wird die Stadt zudem elektronische Rechnungen annehmen, was besonders für Firmen interessant sein dürfte. Die Formate dafür bieten XRechnung und ZUGFeRD. Bis zum Jahresende plant die Kämmerei, die Begleichung einmaliger Rechnungen oder Gebühren einfacher zu gestalten und noch mehr Zahlungsarten zuzulassen. Im Moment ist das zum Beispiel per Kreditkarte oder Giropay möglich, künftig soll auch über ein PayPal- oder ein Paydirekt-Konto Geld fließen können. "Unser Ziel ist es, die Digitalisierung der Verwaltung zügig voranzutreiben und damit den Bürgern einen spürbaren Mehrwert zu bieten", sagte Kämmerer Christoph Frey.

© SZ vom 07.03.2020 / heff
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