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Freizeit in München:Gratis üben beim Internationalen Yoga-Tag

Die Münchner Schulen trainieren am Samstag mit allen Interessierten kostenlos vor der Oper.

Von Michael Zirnstein

Gerade Menschen, die sich auf dem Weg zur Erleuchtung fast am Ziel wähnen, sind oft irritiert von der Vielfalt westlicher Yoga-Spielarten. So bat einer der Beteiligten beim Münchner Planungstreffen zum Internationalen Yoga-Tag den Generalkonsul für Süddeutschland, mit "Verirrungen" wie Doga, also Dog-Yoga für Herr und Hund, aufzuräumen. Sugandh Rajaram zeigte Verständnis, verwies aufs Protokoll des indischen Yoga-Ayurveda-Minsteriums, sagte aber, sein Konsulat wolle hierzulande Yoga überhaupt erst einmal sichtbar machen und fördern.

Am "5. Yoga-Tag" werden am Max-Joseph-Platz vor der Oper bei freiem Eintritt hiesige Schulen aller Arten von Patrick Broome über Mahashakti, Art of Living und Sahaja bis Sivananda und Isha mit allen Interessierten üben. Zwischendurch gibt es eine Zeremonie zum bloßen Zuschauen und Staunen, was Yoga sein kann: vom Sonnengruß über Shloka-Mantra-Rezitation bis zur Gruppen-Akrobatik Mallakhamb.

Wer noch tiefer in die Vielfalt der indischen Lehre für Körper und Seele eintauchen möchte, kann dies am 22. Juni gleich im Anschluss in der "Lange Nacht des Yoga" in 26 Münchner Studios tun (www.yoganacht.de): vom Sound Healing im Chi Aquarium über Pop-Up-Yoga auf der Wiese vor der Alten Pinakothek bis zu den "Fünf Tibetern" im Reich der Sinne Neuhausen.

5. Internationaler Yoga-Tag, Sa., 22. Juni, 10-15 Uhr, Max-Jopseph-Platz, Eintritt frei

© SZ Extra vom 19.06.2019/baso
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