Zahl der Kinder steigt:Schäftlarner Schule zu eng

Hort muss wegen Nachmittagsbetreuung in Turnhalle umziehen

Die Zahl der Kinder steigt, die im kommenden Schuljahr eine Nachmittagsbetreuung an Schäftlarns Grundschule in Anspruch nehmen sollen. Und die Gemeinde steht vor einem Platzproblem. 30 Kinder mehr als in diesem Schuljahr brauchen von Mitte September an eine Nachmittagsbetreuung.

Vor allem der Hort ist an räumliche Vorgaben gebunden und kann die Aula nicht mehr als Bewegungsraum nutzen. Im kommenden Schuljahr wird er deshalb täglich von 15 bis 16.30 Uhr auf die Schulturnhalle ausweichen. Die Kinder- und Jugendturngruppen des TSV Schäftlarn, sowie die Seniorengymnastik können die Halle in diesem Zeitfenster dann nicht mehr nutzen. Der Gemeinderat werde sich mit dem Sportverein noch zusammensetzen, um eine alternative Lösung zu finden, sagte Bürgermeister Christian Fürst (CSU). Schülerinnen und Schüler jedoch hätten Vorrang.

Während der Hort in die Schulturnhalle ausweicht, soll in der Aula künftig die Schülermittagsbetreuung stattfinden. Ein Brandschutzgutachten soll in den kommenden Tagen klären, ob es möglich wäre, hierfür eine mobile Trennwand in der Aula anzubringen. Falls das Raumproblem nicht gelöst werden kann, müsste die Nachmittagsbetreuung von zwölf Kindern abgelehnt werden. "Diesen Fall darf es nicht geben", sagt Fürst. Anders als in anderen Gemeinden wolle man in Schäftlarn keine Schülerinnen und Schüler abweisen. Christian Lankes, Fraktionssprecher der Grünen, drängte darauf, weiterhin nach Alternativräumen im Schulgebäude zu suchen, falls die Umrüstung der Aula nicht schnell genug fertig werden sollte.

© SZ vom 23.07.2021 / mhes
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