Nach SZ-BerichtStreitfall Straßenbeleuchtung

Grünen-Stadtrat Rudi seibt hält die neuen LED-Lampen in Wolfratshausen für zu hell und beruft sich auf Empfehlungen des Bundesamts für Naturschutz.
Grünen-Stadtrat Rudi seibt hält die neuen LED-Lampen in Wolfratshausen für zu hell und beruft sich auf Empfehlungen des Bundesamts für Naturschutz. (Foto: Hartmut Pöstges)

Die Debatte, ob die neuen LED-Lampen in Wolfratshausen zu hell sind oder nicht, wird schärfer.

Die Frage der Straßenbeleuchtung wächst sich in Wolfratshausen langsam zu einem Zwist aus. Grünen-Stadtrat Rudi Seibt findet die neue LED-Laternen der Stadt zu hell und fordert, auch unter Berufung auf Anwohnerbeschwerden, schwächere Lampen. Das hat er kürzlich bei einem "Lichtspaziergang" erklärt. Der Zweite Bürgermeister Günther Eibl (CSU), der derzeit die Geschäfte im Rathaus führt, erklärte dazu der SZ, Beschwerden seien ihm nicht bekannt, er sehe das Problem eher in einer "subjektiven Wahrnehmung" Seibts. Mit dieser Behauptung, schreibt nun Seibt in einem von ihm veröffentlichten Brief an Eibl, begebe sich dieser "auf ganz dünnes Eis". "Deine Teilnahme an meinem Tourangebot hätte auch Dir Faktenwissen und objektive, DIN-widrige, Messwerte vermittelt", so Seibt zu Eibl. "Eine ideologische Verbrämung von Straßenlicht, das seit Jahren normwidrig von den Straßenbeleuchtern der Bayernwerke errichtet wird", werde weder dem Natur- noch dem Menschenschutz oder der relevanten Norm gerecht. Er habe schon vor der LED-Umrüstung darauf hingewiesen - ohne Erfolg, so Seibt. "Auch bei Licht gilt ,es kommt drauf an, was man draus macht'".

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