MeinungKommunalwahl in Wolfratshausen:Starke Rechts-Links-Schwäche

Kommentar von Felicitas Amler, Wolfratshausen

Lesezeit: 2 Min.

Die Wolfratshauser Initiative „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt“ hat in Bichl sichtbar gegen die AfD demonstriert. Der SPD-Kandidat für die Kommunalwahl erklärte, lieber erst einmal mit Vertretern der rechten Partei zu reden, sollten sie in den Stadtrat einziehen.
Die Wolfratshauser Initiative „Gemeinsam für Demokratie und Vielfalt“ hat in Bichl sichtbar gegen die AfD demonstriert. Der SPD-Kandidat für die Kommunalwahl erklärte, lieber erst einmal mit Vertretern der rechten Partei zu reden, sollten sie in den Stadtrat einziehen. (Foto: Manfred Neubauer)

Ein Wolfratshauser Bürgermeisterkandidat ignoriert die Zeichen des aufkeimenden Rechtsextremismus. Was für eine unglaubliche politische Naivität.

Wolfratshausen hat bald 20 000 Einwohnerinnen und Einwohner und sechs Parteien oder politische Gruppierungen, die zur Kommunalwahl mit einem Bürgermeisterkandidaten antreten. Ja, mit Kandidaten – zu gendern gibt es da leider nichts. Es handelt sich nur um Männer. Keine einzige Frau wird künftig – wie es derzeit die dritte Bürgermeisterin Annette Heinloth (Grüne) tut – die Stadt nach außen vertreten. Traurig genug.

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:Rausgehen gegen rechts

Sie sind viele, sie sind laut und sie sind bunt: Zahlreiche Bündnisse und Initiativen machen sich für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus stark. Was treibt ihre Unterstützer an? Über die Macht der Zuversicht in scheinbar dunklen Zeiten.

SZ PlusVon Thomas Radlmaier

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