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Wolfratshausen:Erfolgreicher Besuch

Anstoßen auf die Freundschaft: Die Bürgermeister Mauro Iacumin (links) aus Manzano und Klaus Heilinglechner. In der Mitte: die Dolmetscherin.

(Foto: Pöstges)

Manzano und Wolfratshausen vertiefen ihre Freundschaft

Von Johanna Klein, Wolfratshausen

Vierzig Jahre sind Wolfratshausen und Manzano, die oberitalienische Stadt in Friaul-Julisch-Venetien, nahe der slowenischen Grenze, nun Freundschaftsstädte. Zu diesem Jubiläum hat sich der manzanische Bürgermeister Mauro Iacumin gemeinsam mit einigen Stadträten und Mitgliedern des gemeinnützigen Vereins "Pro Loco" auf der Messe Iloga mit einem eigenen Stand präsentiert.

Wie Gerlinde Berchtold, Wolfratshauser Sozial- und Familienreferentin, berichtet, sollte bei dem Besuch die bereits bestehende Freundschaft noch weiter ausgebaut werden. Besonders das Rote Kreuz und die Stadtkapelle pflegen enge Kontakte nach Manzano. "Die Wirtschaftsbeziehungen sind mit der Präsenz auf der Iloga gestärkt worden", sagt Berchtold.

Bei dem Begrüßungsakt im Rathaus wurde Bürgermeister Klaus Heilinglechner zum berühmten manzanischen Stuhlfest, "Festa della Sedia" eingeladen, "was er sich gleich im Terminkalender notierte", sagt Berchtold. Die für ihre Möbelindustrie und insbesondere ihre Stühle bekannte Stadt feiert dieses regionale Fest jedes Jahr an einem Wochenende im Juli. Organisiert wird es von "Pro Loco". Mit Ständen, Kinderprogramm, Bandauftritten, Weinverkostungen, Fußballturnieren und Filmvorführungen ist die "Festa della Sedia" eine Art Stadtfest und offenbar sehr beliebt.

Einen großen eigenen Stand hatte die Freundschaftsstadt Manzano auf der Iloga, bei dem die Besucher Berchtold zufolge gerne vorbeischauten: Dort wurden regionale Produkte wie Marmelade, Wein, Olivenöl, Käse und Salami zum Probieren und zum Verkauf angeboten. Auch eine besondere Spezialität namens "Frico", einen friaulischen Kartoffel-Käse-Fladen, konnten die Besucher kosten.

"An dem Stand blieben viele Leute stehen und unterhielten sich mit Händen und Füßen", sagt Berchtold. Die Italiener seien von der Herzlichkeit der Wolfratshauser begeistert gewesen.

© SZ vom 27.04.2016
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