Im Kontext mit der umstrittenen Versetzung des Marienbrunnens in Richtung Marktstraße hat die Wolfratshauser Stadtverwaltung nun die Modalitäten für die Durchführung des Bürgerentscheides am Sonntag, 11. Dezember, bekannt gegeben. Demnach bekommen alle Wahlberechtigten die nötigen Unterlagen zugeschickt und können dann entweder per Briefwahl oder persönlich in einem der Wahllokale in Weidach, der Hammerschmidschule oder der Waldramer Schule - für Bewohner der Ortsteile Waldram und Farchet - abstimmen. Wer diese Möglichkeit nutzen möchte, muss nur den Wahlschein und den Personalausweis mitbringen.
Bereits im Vorfeld hat das Landratsamt als Rechtsaufsicht zum vom Stadtrat zusätzlich geplanten Ratsbegehren Stellung bezogen - nachdem es skeptische Äußerungen zur Zulässigkeit der betreffenden Stadtratsbeschlüsse gegeben hatte. Einen Formfehler gab es laut der Kreisbehörde allerdings nicht. Aufgrund der angespannten Personallage im Rathaus wurde die Umsetzung des Bürgerentscheids an einen zentralen externen Dienstleister ausgelagert. Dies diene der Entlastung der Verwaltung und biete für die Bürger den Vorteil, dass sie nicht umständlich die Wahlunterlagen beantragen müssen, teilte Bürgermeister Klaus Heilinlechner mit. Das Verfahren der Auslagerung werde auch in anderen Gemeinden genutzt, erläuterte Heilinglechner.