KlimawandelWolfratshausen vergibt Baum-Patenschaften

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Umweltreferent  Hans Schmidt, Annalena Beischl (Sachgebiet Umwelt) und Bürgermeister Klaus Heilinglechner (von links) wollen den Wolfratshauser Bäumen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen.
Umweltreferent  Hans Schmidt, Annalena Beischl (Sachgebiet Umwelt) und Bürgermeister Klaus Heilinglechner (von links) wollen den Wolfratshauser Bäumen mehr Aufmerksamkeit zukommen lassen. (Foto: Stadtverwaltung Wolfratshausen)

Die Stadt wirbt bei den Einwohnern um Geld für die Pflanzung und Pflege von Jungbäumen. Zudem sollen zwei Wettbewerbe das Augenmerk auf die Natur in Wolfratshausen lenken.

Von Stephanie Schwaderer, Wolfratshausen

Eine Stadt besteht nicht nur aus Häusern und Straßen. Auch Bäume tragen maßgeblich zum Stadtbild und zum Klima bei. Sie reinigen die Luft, spenden Schatten und bieten Lebensraum. In Wolfratshausen sind es laut Bürgermeister Klaus Heilinglechner (BVW) derzeit etwa 2500 Exemplare – den Bergwald nicht mitgerechnet. Um diesen Bestand zu erhalten, vergibt die Stadt Baum-Patenschaften, wirbt um Spenden und lobt einen Stadtbaum-Wettbewerb aus.

Jeder könne mit einer Spende dazu beitragen, das Klima in der Stadt zu verbessern, die Artenvielfalt zu fördern und die Natur langfristig zu erhalten, erklärten Heilinglechner und Klimareferent Hans Schmidt (Die Grünen) bei einem Pressetermin. Das Geld soll für die Pflanzung und Pflege von Jungbäumen verwendet werden.

Wer 500 Euro oder mehr gibt, kann eine Baum-Patenschaft übernehmen. An einem neugepflanzten Exemplar bringt die Stadtverwaltung dann einen QR-Code an, der zu einer Spenderliste führt. Ab 2500 Euro bekommt man eine „alleinige“ Patenschaft und ein personalisiertes Schild. Baum und Standort können aus einer Liste gewählt werden, die das Sachgebiet Umwelt zusammengestellt hat. Auch eigene Vorschläge sind willkommen.

Zugleich appelliert Heilinglechner, den Stadtbäumen zu helfen. Bei Trockenheit dürften sie gerne gegossen werden: „Lieber mehr als zu wenig.“ Nach Rücksprache mit der Stadt dürfe man auch einen Bewässerungssack anbringen.

Auch den Igeln soll das Leben in Wolfratshausen erleichtert werden.
Auch den Igeln soll das Leben in Wolfratshausen erleichtert werden. (Foto: Martina Gehret)

Mit dem Wettbewerb „Stadtbaum des Jahres 2025“ soll die Bedeutung einzelner Blätterriesen in den Fokus rücken. Teilnehmende dürfen jeweils ein Foto ihres Lieblingsbaums einreichen, gerne auch von Bäumen, für deren Erhalt sich Einwohner in besonderer Weise eingesetzt haben. Die Gewinner werden bis Ende November ermittelt.

Ein weiterer Wettbewerb steht unter dem Motto: „Noch alle Latten am Zaun? – Weg frei für Igel!“ Gefragt sind Fotos von igelfreundlich gestalteten Gartenzäunen im Stadtgebiet. Ein Durchlass sollte mindestens zehn Zentimeter hoch und breit sein, darf einfach und zweckmäßig, aber gerne auch fantasievoll sein.

Alle Informationen unter www.wolfratshausen.de.

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