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Wirtschaft in Geretsried:Franco Fresco sucht weiteren Standort

So beliebt die Pizzen, so erfolgreich das Unternehmen: Franco Fresco muss expandieren.

(Foto: Hartmut Pöstges)

Die Geretsrieder Pizzabäcker wollen weiter expandieren.

Von Florian Zick

Die Geretsrieder Pizzabäcker von Franco Fresco suchen in Deutschland einen weiteren Standort für die Produktion ihrer Tiefkühlpizzen. Die Nachfrage nach den Pizzen der Marke "Gustavo Gusto" sei ungebrochen so groß, dass die Produktionsräume in Geretsried nicht mehr ausreichten, teilt das Unternehmen mit. "Wir analysieren deshalb zurzeit mehrere Angebote und prüfen die Möglichkeiten für einen weiteren Standort", sagt Christoph Schramm, Gründer und Geschäftsführer von Franco Fresco.

Schramm bekennt sich zwar ausdrücklich zu Geretsried als Hauptquartier. Die Produktionsstätte dort soll auch in Zukunft das "Herzstück" von Franco Fresco bleiben. Der Standort stoße aber schon jetzt oft an seine Kapazitätsgrenzen. Flächen für die Erweiterung seien dort nicht vorhanden. Für die geplante Expansion müsse man sich deshalb nach einem weiteren Standort umsehen, so Schramm.

Wo genau Franco Fresco eine zweite Produktionsstätte eröffnen möchte, dazu macht das Unternehmen keine Angaben. Die entsprechenden Gespräche und Prüfungen würden momentan noch laufen, sagt Geschäftsführer Schramm. Zum neuen Standort werde man sich deshalb erst äußern, wenn die Verträge auch unterschrieben seien.

Franco Fresco wurde 2016 gegründet und ist mit seinen Gustavo-Gusto-Pizzen innerhalb von nur vier Jahren zu einem großen Player auf dem umkämpften Tiefkühlmarkt aufgestiegen. Inzwischen stellt das Unternehmen jeden Tag rund 100 000 handgeformte Tiefkühlpizzen her und beschäftigt in Geretsried fast 300 Mitarbeiter. Seine Produkte vertreibt Franco Fresco mittlerweile im gesamten deutschsprachigen Raum. Für sein nachhaltiges Konzept wurde das Unternehmen zudem mehrfach ausgezeichnet. Weil es mit Baumpflanzungen in Brasilien seinen Kohlendioxidausstoß rein rechnerisch kompensiert hat, trägt das Unternehmen beispielsweise als überhaupt erster Tiefkühlpizzahersteller in Deutschland die Siegel "Klimaneutrales Unternehmen" und "Klimaneutrales Produkt". Die Zutaten für die fünf Gustavo-Gusto-Sorten stammen nach Möglichkeit zudem allesamt aus regionaler Produktion.

© SZ vom 28.09.2020 / zi

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