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Wegen Corona:Ickinger Frühling erst im nächsten Jahr

Die Konzertsaison 2021 ist für Zuhörer wie für Veranstalter weiterhin mit vielen Planungsunsicherheiten verbunden. Nun teilt der Ickinger Konzertverein Klangwelt Klassik mit, dass das traditionelle Internationale Streichquartett-Festival "Ickinger Frühling" erneut verschoben werden muss, und zwar auf das Jahr 2022. Ursprünglich hätte der Konzertreigen bereits mit einem vollen Jahr Verzögerung in dieser Woche an den Start gehen sollen.

"Das Streichquartett-Festival, zu dem Ensembles aus aller Welt anreisen, lebt von der offenen und ungezwungenen Atmosphäre, in der Musik und der Austausch mit Musikern und Musikinteressierten im

Zentrum stehen. Das ist in der aktuellen Lage einfach nicht möglich", schreiben die Veranstalter in der entsprechenden Pressemeldung. Dennoch könne das Konzept für den Ickinger Frühling erhalten bleiben. Vom 22. April bis zum 24. April 2022 kommen vier vorwiegend weiblich besetzte Quartette aus Frankreich, Russland und Deutschland nach Icking: das Klenke Quartett aus Deutschland, das Rus Quartett  aus

Russland sowie zwei Quartette aus Frankreich, das Quatuor Akilone und das Quatuor Mona.

Auch der Meistersolisten-Zyklus muss noch einmal ein Konzert verschieben. Nach abwägenden Gesprächen mit dem Pianisten Chi Ho Han ist Klangwelt Klassik gemeinsam mit dem Musiker zur Entscheidung gekommen, den für den 15. Mai geplanten Beethoven-Abend in das vierte Quartal zu verschieben. Voraussichtlich am 11. Dezember 2021 wird das Konzert mit dem Pianisten nachgeholt.

© SZ vom 19.04.2021 / cjk
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