Nur bis zu 30 Zentimeter dünn ist die oberste und fruchtbarste Schicht des Waldbodens und damit leicht zu schädigen. Trotzdem muss Robert Nörr seinen Spaten im Wald nahe des Eglinger Ortsteils Neufahrn erst einmal kraftvoll in den Untergrund stoßen, um zwei rechteckige Blöcke an nur 20 Meter voneinander entfernten Standorten nach oben zu treiben. Doch genau das ist notwendig, um anschaulich zu machen, was einen möglichst gesunden Boden ausmacht.
Ökosystem Wald„Der Waldboden ist ein Hotspot an Diversität“
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Ohne gesunde Waldböden können Menschen, Tiere und Pflanzen kaum überleben. Wie gute Pflege gelingen kann und wie die Organismen im Untergrund zusammenspielen, erläutern die Forstleute Robert Nörr und Maria Meixner auf einer Exkursion in der Nähe von Wolfratshausen.
Von Benjamin Engel, Egling

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