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Verkehrspolitik:Penzberg Miteinander beantragt Tempo 30

Seit 2017 ist es Kommunen möglich, eine streckenbezogene Temporeduzierung vor Bildungs- und Senioreneinrichtungen einzurichten, die einen direkten Ausgang auf eine Staatsstraße haben. Diese Änderung der Straßenverkehrsordnung möchte "Penzberg Miteinander" nutzen, um vor der Realschule, dem Gymnasium, der Montessori-Schule, dem Montessori-Kinderhaus und dem Seniorenheim Steigenberger Hof Tempo 30 einzuführen. Einen entsprechenden Antrag hat Markus Bocksberger im Namen seiner Fraktion im Rathaus eingereicht. Der Penzberger Stadtrat soll darüber befinden.

Die Tempo-30-Teilstrecken an der Karlstraße, der Seeshaupter Straße und der Straße Grube wären jeweils 300 Meter lang. Ferner möchte Penzberg Miteinander eine Geschwindigkeitsreduzierung auf allen städtischen Straßen, "an denen wichtige soziale Anlaufstationen liegen", heißt es in dem Antrag. Falls die Stadt das nicht beschließen könne, solle ein entsprechender Antrag beim Landratsamt Weilheim-Schongau gestellt werden. Tempo 30 soll es demnach auch vor dem Heilpädagogischen Hort an der Ludwig-März-Straße, dem evangelischen Kindergarten und dem Krankenhaus am Schlossbichl und der geplanten Kinderbetreuungseinrichtung an der Nonnenwaldstraße geben. Gleiches möchte die Fraktion am ESV-Platz an der Fischhaberstraße umgesetzt sehen und zwar mit einer Tempo-30-Zone zwischen Heiglhof und Friedhof. An der Einmündung der Staatsstraße Reindl in den Daserweg, wo sich Kinderbetreuungseinrichtungen befinden, soll die Verwaltung verkehrsberuhigende Maßnahmen prüfen.

© SZ vom 12.06.2020 / veca

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