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Veranstaltung in Geretsried:Michael Stacheder liest Max Mannheimer

"Ihr seid nicht verantwortlich für das, was geschah. Aber dass es nicht wieder geschieht, dafür schon." Das mahnende und auftraggebende Vermächtnis des Shoah-Überlebenden und unermüdlichen Aufklärers Max Mannheimer überdauert bis heute. Diesen Auftrag annehmend haben die Volkshochschule und das Kulturamt der Stadt Geretsried im Rahmen des Festjahres "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland" eine besondere Veranstaltung geplant: Am Donnerstag, 17. Juni, liest der Regisseur und Schauspieler Michael Stacheder im Geretsrieder Museumsgarten (Graslitzer Straße 1) aus Max Mannheimers Werk "Spätes Tagebuch: Theresienstadt - Auschwitz - Warschau - Dachau." Mit der Veranstaltung wolle die Stadt Max Mannheimer ehren, erklärt Beate Ruda von der Volkshochschule Geretsried: "Nicht nur als Überlebenden, sondern als jemanden, der bis zu seinem Lebensende mit seinen Erfahrungen besonders jungen Menschen ein Beispiel für die Leidensfähigkeit des Menschen gegeben hat, aber auch seine Fähigkeit wieder aufzustehen und sich mutig dem Vergessen, dem Beschwichtigen, dem Leugnen entgegenzustellen." Die Lesung beginnt um 19 Uhr. Die bekannten Pandemieregeln sind zu beachten. Der Eintrittspreis beträgt 8 Euro, der Eintritt für Schüler und Jugendliche ist frei. Die Ticketvergabe erfolgt über die Volkshochschule Geretsried. Für die Teilnahme ist nämlich eine vorherige Anmeldung nötig, entweder telefonisch unter 0 81 71 / 529 144 oder per E-Mail an vhs@geretsried.de

© SZ vom 14.06.2021 / SZ
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