Symposium in Kochel am See:Wie die Kunst ins Museum kam

Die "Provenienz und Sammlungsgeschichte des 20. Jahrhunderts" beleuchtet ein hochkarätig besetztes Symposium im Franz-Marc-Museum am Freitag, 1. Oktober. Im Blickpunkt steht die Kunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts und vor allem der deutsche Expressionismus. Wie sind die großen Sammlungen zu diesem Thema in Deutschland entstanden? Und wie haben sie die Aktion "Entartete Kunst", bei der Museumsbestände systematisch dezimiert wurden, überstanden?

Vier Kuratorinnen der wichtigsten Museen in Deutschland erzählen die Geschichte ihrer Sammlungen. Isgard Kracht richtet unter dem Titel ",Entartet', aber deutsch" den Blick auf Franz Marc und sein Werk im Nationalsozialismus. Nadine Engel stellt die Personen hinter der Sammlung des Museums Folkwang in Essen vor. Tanja Pirsig-Marshall referiert über Oeuvre-Kataloge und das Nachlassverzeichnis von Elisabeth und Lothar Erdmann. Isabelle Jansen berichtet, wie der Blaue Reiter ins Lenbachhaus kam. Das Symposium beginnt um 14.30 Uhr und dauert bis 19.15 Uhr. Die Teilnahmegebühr inklusive Museumseintritt kostet 15 Euro.

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