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Straßenverkehr:Sicher durch Piktogramme

Icking kennzeichnet künftig seine Tempo-30-Zonen deutlicher

Es war ein Wunsch der Ickinger aus der diesjährigen Bürgerversammlung: Die Tempo-30-Zonen in der Gemeinde noch deutlicher zu kennzeichnen, damit künftig mehr Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Andreas Czerweny, Leiter der Polizeiinspektion Wolfratshausen, hatte bei der entsprechenden Debatte zugesichert, dass diese Zonen mit sogenannten Piktogrammen aus der Fahrbahn gekennzeichnet werden können - und zwar zusätzlich zu den bestehenden Schildern. Im Juni hatte auch der Gemeinderat zugestimmt, nun wurde in der Sitzung am Montag auch der Auftrag dazu vergeben.

Gemeinsam mit Toni Lechner von der Polizeiinspektion waren zuvor die Standorte der Fahrbahnmarkierungen durchgesprochen worden, wie Bürgermeisterin Margit Menrad (UBI) am Montag sagte. Piktogramme, die den Hinweis "Vorsicht Kinder" geben, werden demnach künftig im engeren Schulbereich auf der Straße angebracht und begleitet von einem Zusatzschild mit dem Hinweis "Schule". Genauer gesagt wird diese Kombi künftig am Talberg unterhalb der Stichstraße beim Anwesen Talberg 10 Verkehrsteilnehmer warnen. Ebenso nach der Einmündung Wenzberg in die Ludwig-Dürr-Straße und in der Wadlhauser Straße nach der Einmündung Ichoring. Zudem wird ein solches Piktogramm auch beim Anwesen Ulrichstraße 11 aufgebracht, und zwar anstelle eines "Zone-30"-Piktogramms. Ein Fahrbahn-Hinweis auf maximal zulässige Höchstgeschwindigkeit 30 Stundenkilometer soll nach dem Willen der Gemeinderäte etwas weiter nördlich in der Ulrichstraße aufgebracht werden.

Fahrbahnmarkierungen mit dem Schriftzug "Tempo-30-Zone" sollen an den Einfahrtsbereichen in die Zone - mit Ausnahme der Ulrichstraße - aufgebracht werden, insgesamt sechs solcher Piktogramme. Im Bereich Talberg werde es nahe der Unterführung aufgemalt, weil es so länger halte, sagte die Rathauschefin.

Im Rahmen dieser Markierungsarbeiten ist es Menrad zufolge auch sinnvoll, die Kennzeichnung der Bushaltestelle an der Grundschule zu erneuern. "Um deutlich zu machen, dass die Busse hier in der Regel parallel zur Wadlhauser Straße einfahren", sagte sie. Fünf Firmen hatte die Gemeinde deshalb angeschrieben, stets mit der Auflage, dass die Arbeiten in den Sommerferien zu erledigen seien.

Ein Angebot kam zurück, für Icking entstehen damit Kosten von etwa 10 600 Euro. Auf die Frage, wie lange diese Piktogramme denn halten werden, sagte Menrad: "Wenn es schlecht läuft, müssen sie jedes Jahr erneuert werden, sonst alle zwei Jahre." Es sei also klar, "dass es uns schon etwas kosten wird."

© SZ vom 26.07.2018

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